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Cloud

„Cloud" ist bei uns keine Standardantwort, sondern eine von mehreren Optionen. On-Premise, gehostet oder hybrid — wir wählen nach dem, was zur jeweiligen Anforderung passt, nicht nach dem, was gerade als Trend gilt.

Drei Betriebsmodelle, kurz erklärt

Wann Cloud sich lohnt

Skalierbarkeit ohne eigene Hardware-Investition, standortunabhängiger Zugriff und Wartung, die nicht an eurem eigenen Serverraum hängt. Für kleinere Teams ist Cloud-first oft die sinnvollste Basis: verwaltetes Microsoft 365, ein Gateway, ein WLAN, ein getestetes Backup — und kein Server, der im Abstellraum altert.

Wann On-Premise weiter Sinn ergibt

Bei speziellen Anforderungen an Latenz oder Datenhaltung, bei Fachanwendungen, die nicht cloudfähig sind, bei großen Datenmengen in der Produktion oder schlicht bei einer bestehenden Investition, die noch Jahre trägt. Dann ist der eigene, gut betriebene Rechenzentrumsbetrieb oft die passendere Wahl.

Hybrid als häufigster Fall

In der Praxis ist die Antwort meistens beides: Mail, Zusammenarbeit und Telefonie in der Cloud, die Branchensoftware und ihre Datenbank on-premise oder gehostet — sauber miteinander verbunden statt als zwei getrennte Welten. Eine Identität, ein Berechtigungskonzept, ein Backup-Konzept über beide Seiten.

Was in der Cloud-Debatte gern vergessen wird

Cloud-Roadmap statt Big Bang

Ein Wechsel in die Cloud ist selten ein einzelnes Projekt, sondern eine Reihenfolge: Was geht zuerst, was folgt, wenn der Server ohnehin ersetzt werden müsste, was bleibt dauerhaft? Wir planen das als Teil der Lifecycle- und Budgetplanung — so, dass ein späterer Wechsel eine Erweiterung der bestehenden Umgebung ist, keine Neuplanung von Grund auf.

Regional gehostet

Für gehostete Umgebungen arbeiten wir mit regionalen Partnern zusammen, unter anderem mit TeleData für Rechenzentrum, Glasfaser und Internetanbindung. Den Betrieb der Systeme übernehmen wir — siehe IT-Betrieb als Service.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet

Nach Anforderung, nicht nach Trend: Skalierbarkeit und Ortsunabhängigkeit sprechen für Cloud, spezielle Anforderungen an Latenz oder Datenhaltung oft für den eigenen, gut betriebenen Rechenzentrumsbetrieb. In der Praxis ist die Antwort meistens hybrid.

Ja, jederzeit. Wir planen von Anfang an so, dass ein Wechsel eine Erweiterung der bestehenden Umgebung ist, keine Neuplanung von Grund auf.

Nicht automatisch. Cloud ersetzt eine einmalige Investition durch laufende Gebühren. Ob sich das rechnet, zeigt erst der Vergleich über mehrere Jahre — inklusive Strom, Wartung, Ersatzbeschaffung und Betriebsaufwand.

Das hängt vom gewählten Modell ab: im eigenen Haus, in einem regionalen Rechenzentrum oder in den Rechenzentren des jeweiligen Cloud-Anbieters. Anforderungen an den Speicherort klären wir vor der Entscheidung.

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