Leistungen
Die Bedrohungslage ändert sich täglich — auf unserer Startseite zeigt das Cockpit live, wie viele kritische Schwachstellen und Ransomware-Vorfälle gerade weltweit gemeldet werden. IT-Security heißt für uns: die eigene Umgebung so härten, dass sie diese Lage möglichst wenig betrifft — und vorbereitet sein, falls doch etwas passiert.
Die meisten erfolgreichen Angriffe auf mittelständische Unternehmen nutzen keine raffinierten Lücken, sondern Alltägliches: ein fehlendes Update, ein wiederverwendetes Passwort, ein Postfach ohne Mehrfaktor-Anmeldung, ein flaches Netz, in dem sich Schadsoftware ungebremst ausbreitet. Eine einzelne Security-Software ändert daran wenig. Was hilft, ist ein abgestimmtes Bündel an Maßnahmen, das dauerhaft gepflegt wird.
Netzwerksegmentierung statt eines einzigen flachen Netzes: Verwaltung, Produktion, Server und Gäste-WLAN sauber getrennt, mit klaren Regeln, wer wohin darf. So bleibt ein Vorfall auf einen Bereich begrenzt, statt sich über das ganze Unternehmen auszubreiten. Wie wir Netze aufbauen, steht unter Netzwerk & WLAN.
Geräte, die abgesichert sind, bevor sie ins Netz dürfen: aktueller Endpoint-Schutz — bei uns mit Bitdefender und ThreatDown — und zentral verwaltete Richtlinien. Härtung bedeutet dabei vor allem, Unnötiges abzuschalten — Dienste, Freigaben und lokale Administratorrechte, die niemand braucht, aber jeder Angreifer gern nutzt.
Berechtigungen, die sich daran orientieren, was jemand wirklich braucht — nicht daran, was historisch gewachsen ist. Dazu gehören rollenbasierte Rechte, Mehrfaktor-Anmeldung und bedingter Zugriff in Microsoft 365 sowie ein sauberer Prozess für Ein- und Austritte: Wer ausscheidet, verliert seinen Zugriff sofort, nicht erst Wochen später.
Sicherheitsupdates laufen bei uns über das laufende Monitoring, nicht als Einzelaktion, wenn gerade Zeit ist. Das gilt für Betriebssysteme und Anwendungen ebenso wie für Firewalls, Switches und Server-Firmware — also genau die Geräte, die sonst jahrelang unangetastet bleiben. Mehr dazu unter IT-Betrieb als Service.
Ein großer Teil der Angriffe beginnt mit einer E-Mail. SPF, DKIM und DMARC verhindern, dass sich jemand als eure Domain ausgibt; richtig konfigurierte Filter und geschulte Mitarbeiter fangen den Rest ab. Wie die drei Einträge zusammenspielen, erklärt der Ratgeber Spam- und Phishing-Schutz in Microsoft 365.
Keine Schutzmaßnahme ist lückenlos. Entscheidend ist dann, ob sich Daten und Systeme zuverlässig wiederherstellen lassen — aus einem Backup, das vom Produktivnetz getrennt und regelmäßig getestet ist. Siehe Backup & Wiederherstellung.
Verschlüsselte Dateien, ein gekapertes Postfach, plötzlich stehende Systeme: Die ersten 30 Minuten entscheiden, wie viel Schaden bleibt. Unsere IT-Notfall-Seite listet die Sofortmaßnahmen — unabhängig davon, ob ihr Kunde bei uns seid.
Wer erst einmal wissen will, wo die eigene Umgebung steht: Der Security-Check prüft Mail- und Domain-Sicherheit live anhand öffentlich abfragbarer Einträge, der Risiko-Check schätzt in zwei Minuten das IT-Risiko eures Unternehmens ein. Beides ohne Registrierung und ohne uns zu beauftragen.
Häufige Fragen
Nein. Ein Endpoint-Schutz ist nur ein Baustein. Wirksam wird Security erst im Zusammenspiel aus Netzwerksegmentierung, Zugriffskonzepten mit Mehrfaktor-Anmeldung, laufendem Patchmanagement und einem getesteten, vom Netz getrennten Backup.
Für einen ersten Eindruck gibt es zwei kostenlose Selbsttests auf unserer Website: den Security-Check für Mail- und Domain-Sicherheit und den Risiko-Check. Eine vollständige Einschätzung entsteht bei der Analyse eurer Infrastruktur nach dem Erstgespräch.
Betroffene Geräte vom Netz trennen, aber nicht ausschalten, Backups sofort vom Netz nehmen und den Vorfall dokumentieren. Unsere IT-Notfall-Hotline erreicht ihr unter 0751 5684 9999 — auch wenn ihr noch kein Kunde seid.
Nein. Die wirksamsten Maßnahmen sind meist Konfiguration und Prozesse, nicht neue Geräte: Segmentierung, Berechtigungen, Updates und ein getestetes Backup. Getauscht wird nur, was nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt wird.